{"id":540,"date":"2016-11-29T12:17:52","date_gmt":"2016-11-29T12:17:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.danubecommission.org\/dc\/?page_id=540"},"modified":"2019-07-14T09:59:59","modified_gmt":"2019-07-14T08:59:59","slug":"540-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.danubecommission.org\/dc\/de\/die-donauschifffahrt\/540-2\/","title":{"rendered":"Allgemeines \u00fcber die Donau"},"content":{"rendered":"<div id=\"main\">\n<div>\n<p align=\"justify\"><a href=\"#Physikalisch\">Physikalisch-geografische Beschreibung<\/a><\/p>\n<p align=\"justify\"><a href=\"#Hydrometeorologische\">Hydrometeorologische Betrachtung<\/a><\/p>\n<p align=\"justify\"><a href=\"#Zuflusse\">Die wichtigsten Zufl\u00fcsse der Donau<\/a><\/p>\n<p align=\"justify\">Die Donau ist der gr\u00f6\u00dfte Strom Mittel- und S\u00fcdosteuropas und m\u00fcndet in das Schwarze Meer. Ihrer L\u00e4nge und der Gr\u00f6\u00dfe ihres Einzugsgebiets nach ist sie nach der Wolga der zweitgr\u00f6\u00dfte Strom Europas. Das Einzugsgebiet umfasst 817 000 km2. Im Norden wird es durch die Einzugsgebiete von Weser, Elbe, Oder und Weichsel, im Nordosten vom Einzugsgebiet des Dnjestr, im S\u00fcden vom Einzugsgebiet der Fl\u00fcsse zum \u00c4g\u00e4ischen Meer und zur Adria, im Westen und Nordwesten durch das Einzugsgebiet des Rheins begrenzt.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Donau entsteht aus dem Zusammenfluss von Breg und Brigach, die im Schwarzwald entspringen und sich bei Donaueschingen (47\u00b056&#8242; n\u00f6rdlicher Breite und 8\u00b030&#8242; \u00f6stlicher L\u00e4nge) vereinen. Die Gesamtl\u00e4nge des Stroms ab dem Zusammenfluss betr\u00e4gt 2783,4 km, von denen 2414 km schiffbar sind (von Kelheim bis Sulina).<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Entfernungen auf der Donau werden von Sulina bis Gala\u0163i in Seemeilen und von Gala\u0163i bis Ulm in Kilometern gemessen. Die Messung in Seemeilen beginnt am Hafen Sulina und endet am Hafen Gala\u0163i, wo der 80. und letzte Meilenstein steht. Bergw\u00e4rts folgen dann der 150. und die weiteren Kilometersteine. Die gerade Verbindung zwischen dem Zusammenfluss von Breg und Brigach und der M\u00fcndung des Stroms ist 1630 km lang, was einen Kurvigkeitsbeiwert von 1,7 ergibt.<\/p>\n<p align=\"justify\">Das Gesamtgef\u00e4lle ab dem Zusammenfluss betr\u00e4gt 678 m, bei einer durchschnittlichen Neigung von 25 cm\/km. Der mittlere Abfluss betr\u00e4gt am Kap (Tschatal) Ismail 6500 m3\/s (ca. 205 km3 pro Jahr).<\/p>\n<p align=\"justify\">Ab dem Zusammenfluss verl\u00e4uft die Donau bis Tuttlingen (km 2747) nach S\u00fcdosten, dann bis Regensburg (km 2379) nach Nordosten, wo sie ihren n\u00f6rdlichsten Punkt (49\u00b003&#8242; n\u00f6rdlicher Breite) erreicht. In der N\u00e4he von Regensburg biegt die Donau nach S\u00fcdosten ab und beh\u00e4lt diese Laufrichtung bis zur Ortschaft G\u00f6ny\u0171 (km 1791), ab wo sie nach Osten flie\u00dft, um im Raum V\u00e1c (km 1679) j\u00e4h ihre Richtung nach S\u00fcden zu \u00e4ndern. Diese S\u00fcdrichtung wird bis Vukovar (km 1333) beibehalten. Ab da bis zur Ortschaft Ba\u010dka Palanka (km 1298) ist die Laufrichtung S\u00fcdosten und dann Osten bis zur Einm\u00fcndung der Thei\u00df (km 1214,5). Von der Thei\u00dfm\u00fcndung bis zur Ortschaft Artchar (km 771) flie\u00dft die Donau in gro\u00dfen M\u00e4andern nach S\u00fcdosten und dann nach Osten bis Svistov (km 554). In der N\u00e4he dieser Stadt erreicht die Donau ihren s\u00fcdlichsten Punkt (43\u00ba38&#8242; n\u00f6rdlicher Breite). Etwas weiter biegt sie nach Nordosten ab und beh\u00e4lt diese Laufrichtung bis zur Stadt Cernavoda (km 300). Unterhalb dieser Stadt flie\u00dft die Donau nach Norden, um an der Einm\u00fcndung des Siret (km 155) nach Osten abzubiegen. Diese Laufrichtung wird bis zur M\u00fcndung ins Schwarze Meer generell beibehalten.<\/p>\n<p align=\"justify\">Auf ihrer letzten Strecke verzweigt sich die Donau und bildet ein gro\u00dfes sumpfiges Delta mit einer Gesamtfl\u00e4che von ca. 5640 km2. Die L\u00e4nge des Deltas von West nach Ost betr\u00e4gt 75 km, die Breite von Nord nach S\u00fcd 150 km.<\/p>\n<p align=\"justify\">Das Donaudelta liegt im s\u00fcdlichen Teil einer gro\u00dfen Tiefebene, die sich bis ans Schwarze Meer zieht. Westlich des Deltas erhebt sich die Nordflanke der Hochebene Dobrudscha, hinter der sich die Tiefebene des Donau-Unterlaufs erstreckt, die die \u00f6stlichen H\u00e4nge der Karpaten und des Balkangebirges trennt.<\/p>\n<p align=\"justify\">Der am weitesten vorgeschobene Punkt des Deltas liegt am Kap Ismail, wo sich das Hauptbett zun\u00e4chst in zwei Arme teilt: Chilia und Tulcea. Beim Kap (Ceatalul) Sf. Gheorghe teilt sich der Arm Tulcea wiederum in zwei Unterarme: Sf. Gheorghe (rechts) und Sulina (links). Somit m\u00fcndet die Donau mit drei Hauptarmen ins Schwarze Meer: Chilia (Nord), Sulina (Mitte) und Sf. Gheorghe (S\u00fcd). Die Arme Chilia und Sf. Gheorghe haben weitere Seitenarme.<\/p>\n<p align=\"justify\">Ab Kap Ismail bis zur Ortschaft Pardina flie\u00dft der Arm Chilia in einem Bett zun\u00e4chst nach Nordosten, dann unterhalb von Ismail nach S\u00fcdosten, zwischen Pardina und der Stadt Vilkovo spaltet sich die Chilia zweimal in Unterarme auf, die sich weiter unterhalb wieder in einem Bett vereinigen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Der Sulina-Arm ist wenig kurvig und verzweigt sich nicht; er flie\u00dft nach Osten und m\u00fcndet am Hafen von Sulina ins Meer. Die wichtigsten an diesem Arm gelegenen Ortschaften sind Maliuc, Gorgova, Crisan und Sulina.<\/p>\n<p align=\"justify\">Der Arm Sf. Gheorghe flie\u00dft in gro\u00dfen Kr\u00fcmmungen in einem unverzweigten Bett nach S\u00fcdosten. 5 km vor der M\u00fcndung teilt er sich in 5 Arme und bildet ein Nebendelta. Die wichtigsten an diesem Arm gelegenen Ortschaften sind Mahmudia, Murighiol, Dunavat und Sfantu-Gheorghe.<\/p>\n<p align=\"justify\"><a name=\"Physikalisch\"><\/a><strong>Physikalisch-geografische Beschreibung<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">Das Einzugsgebiet der Donau wird von zwei Gebirgsketten durchzogen und dadurch in drei Teile unterteilt. Die erste Gebirgskette beginnt in den Hohen Tauern am Gro\u00dfglockner (3798 m hoch), umfasst die Niederen Tauern, Schneeberg, Rax, Semmering und Leithagebirge und schlie\u00dft sich \u00fcber die Kleinen Karpaten und die Wei\u00dfen Karpaten an die Westbeskiden an. Die Donau durchst\u00f6\u00dft diese Gebirgskette in der N\u00e4he der Ortschaft Devin und bildet dort die sogenannte Ungarische Pforte. Die zweite Gebirgskette beginnt auf dem Balkan und verbindet sich mit den S\u00fcdkarpaten. Sie wird von der Donau zwischen Moldau Veche und Turnu Severin auf dem linken Ufer und zwischen Vince und Kostol auf dem rechten Ufer in der \u201eEisernes Tor&#8221; genannten Passage durchbrochen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Somit durchflie\u00dft die Donau von den Gebirgsregionen des \u00f6stlichen Schwarzwaldes bis zu den K\u00fcstenebenen des Schwarzen Meeres unterschiedliche Landschaftszonen mit sehr unterschiedlichen nat\u00fcrlichen Bedingungen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Aus physikalisch-geografischen und geologischen Gesichtspunkten wird die Donau in drei Strecken unterteilt: obere Donau (Quelle bis G\u00f6ny\u0171), mittlere Donau (G\u00f6ny\u0171 bis Ende des Eisernen Tors) und untere Donau (Eisernes Tor bis M\u00fcndung).<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Die obere Donau<\/em> (km 2783 -1791) durchflie\u00dft gr\u00f6\u00dftenteils eine bergige Region, auf der linken Seite gebildet aus dem Schw\u00e4bischen und dem Fr\u00e4nkischen Jura, dem Bayrischen und dem B\u00f6hmer Wald, auf der rechten Seite durch die Schw\u00e4bische und die Bayrische Alb sowie das Ostalpenvorland.<\/p>\n<p align=\"justify\">Ihrem Tal und ihrer Wasserf\u00fchrung nach ist die obere Donau ein typischer Gebirgsfluss. Das Stromtal ist zumeist eng und tief, eingezw\u00e4ngt zwischen schroffe und malerische Bergh\u00e4nge; unterhalb von Passau wechseln sich enge und breite Strecken ab. Die Ufer sind meistens steil; im Bereich der Voralpen durchschneidet das Strombett umfangreiche alluviale Ablagerungen seiner in den Alpen entspringenden wasserreichen Zufl\u00fcsse, deren wichtigsten Iller, Lech, Isar, Inn, Traun und Enns sind.<\/p>\n<p align=\"justify\">Der Lauf ist gr\u00f6\u00dftenteils kr\u00fcmmungsreich mit zum Teil scharfen Kurven; in breiteren Strombereichen verzweigt sich die Donau, wird instabil und bildet zahlreiche Sandb\u00e4nke und Furten. Zur Verbesserung der Schifffahrtsbedingungen wurden L\u00e4ngsbauwerke und Nebenarmverschl\u00fcsse zur Konzentration des Abflusses im Hauptgerinne errichtet sowie Buhnen gebaut. Au\u00dferdem wurden in einigen Stromabschnitten Wasserkraftwerke errichtet, um die Gef\u00e4hrdung der Schifffahrt durch Sandb\u00e4nke und felsige Furten im Strombett zu beseitigen (Bad Abbach &#8211; km 2401,72, Regensburg &#8211; km 2381,32, Geisling &#8211; km 2354,30, Straubing &#8211; 2329,78, Kachlet &#8211; km 2230,7, Jochenstein &#8211; km 2203,33, Aschach &#8211; km 2162,67, Ottensheim-Vilhering &#8211; km 2146,91\/2146,73, Abwinden-Asten &#8211; km 2119,63\/2119,45, Wallsee-Mitterkirchen &#8211; km 2095,62\/2094,50, Ybbs-Persenbeug &#8211; km 2060,42, Melk &#8211; km 2038,16\/2037,96, Altenw\u00f6rth &#8211; km 1980,40\/1979,83, Greifenstein &#8211; km 1949,23\/1949,18, Freudenau &#8211; km 1921,05).<\/p>\n<p align=\"justify\">Das Wasserkraftwerk von Gab\u010dikovo wurde am km 8,15 des Umleitungskanals gebaut, der sich bei km 1853 vom Hauptbett der Donau trennt und sich bei km 1811 wieder mit diesem vereinigt. (Die Achse des Wasserkraftwerks liegt bei Donaukilometer 1819,15).<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Strombreite schwankt zwischen 40 &#8211; 100 m auf dem Abschnitt Kelheim-Jochenstein und zwischen 130 &#8211; 420 m auf dem Abschnitt Jochenstein-G\u00f6ny\u0171.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Tiefe schwankt unregelm\u00e4\u00dfig. Auf den Abschnitten, in denen sich auf Grund der Tal- und Bettverbreiterung Furten bilden, unterliegt sie st\u00e4ndigen Ver\u00e4nderungen. Die Fahrrinnentiefe auf der frei flie\u00dfenden Strecke betr\u00e4gt bei RNW 2,00 m, auf den staugeregelten Abschnitten 2,7 bzw. 2,8 m.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Str\u00f6mungsgeschwindigkeit ist sehr unregelm\u00e4\u00dfig; bei mittleren Wasserst\u00e4nden schwankt sie zwischen 3,0 und 10,0 km\/h.<\/p>\n<p align=\"justify\">In Kelheim beginnt flussabw\u00e4rts der regul\u00e4re Binnenschiffsverkehr, hier ist gegenw\u00e4rtig der bergseitige Anfangspunkt der Schifffahrt auf der Donau.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Die mittlere Donau<\/em> (km 1791 &#8211; 931) flie\u00dft im wesentlichen durch die Gro\u00dfe Pannonische Tiefebene und ist, mit Ausnahme der Abschnitte bei Visegr\u00e1d und dem Eisernen Tor, charakterisiert durch die Beckenlandschaft.<\/p>\n<p align=\"justify\">Im Flachland ist das Donautal 5 bis 20 km breit und besteht aus breiten, ebenen Terrassen, die von Nebenarmen durchzogen werden. Die Ufer sind flach mit geringen Neigungen, die Sohle meist sandig.<\/p>\n<p align=\"justify\">In den Durchbruchstrecken ist das Strombett eng (0,6 &#8211; 2,5 km), die Ufer und Taleinschnitte sind hoch und stellenweise felsig. Die Sohle ist dort steinig und durchsetzt mit felsigen Furten.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die mittlere Donau verl\u00e4uft gr\u00f6\u00dftenteils in M\u00e4andern, weist jedoch l\u00e4ngere geradlinige Strecken und gr\u00f6\u00dfere Kr\u00fcmmungsradien auf als die obere Donau. Das Strombett ist sehr instabil, verzweigt sich in viele Nebenarme und weist zahlreiche Sandb\u00e4nke und Furten auf.<\/p>\n<p align=\"justify\">Zur Verbesserung der Schifffahrtsbedingungen wurden L\u00e4ngsdeiche sowie Bauwerke und Buhnen zur Lenkung und Konzentrierung der Str\u00f6mung im Strombett gebaut. Diese Ma\u00dfnahmen wurden insbesondere bis zur Ortschaft Rogatin ergriffen. Die unterhalb von Rogatin durchgef\u00fchrten Bauma\u00dfnahmen hatten wegen der zunehmenden Gew\u00e4sserbreite nur das Ziel, einige Nebenarme durch Querdeiche zu verschlie\u00dfen, B\u00f6schungen zu verst\u00e4rken und scharfe Kurven mit Hilfe von Durchstichen zu begradigen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Breite des Strombetts in den staugeregelten Abschnitten schwankt innerhalb eines begrenzten Bereichs von 300 bis 420 m, w\u00e4hrend sie sich in den frei flie\u00dfenden Abschnitten zwischen 400 und 2200 m bewegt. Die engste Stelle (210 m) liegt in den Cazane-Schluchten (Eisernes Tor).<\/p>\n<p align=\"justify\">Auf Grund der Instabilit\u00e4t des Strombettes schwanken die Tiefen im Mittellauf der Donau sehr stark und sind an den Furten dauernden \u00c4nderungen unterworfen. Hier liegen die bei Niedrigwasser ermittelten geringsten Tiefen im Schnitt zwischen 1,9 und 2,1 m.<\/p>\n<p align=\"justify\">In den staugeregelten Abschnitten betr\u00e4gt die Mindesttiefe 35 dm.<\/p>\n<p align=\"justify\">Als Folge abrupter Wechsel des Stromgef\u00e4lles ist die Str\u00f6mungsgeschwindigkeit der mittleren Donau ebenfalls starken \u00c4nderungen unterworfen. So betr\u00e4gt sie bei mittleren Wasserst\u00e4nden auf dem Abschnitt G\u00f6ny\u0171 &#8211; Belgrad 3,6 &#8211; 4,8 km\/h, auf dem Abschnitt Belgrad &#8211; Schleuse Eisernes Tor 0,4 &#8211; 3,0 km\/h und auf dem Abschnitt Schleuse Eisernes Tor &#8211; Turnu Severin 6,5 &#8211; 9,0 km\/h.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Die untere Donau<\/em> (km 931 &#8211; 0) flie\u00dft fast auf der gesamten Strecke am S\u00fcdrand des unteren Donaubeckens entlang, das in den Randbereichen sacht ansteigt und sich in den Karpatenausl\u00e4ufern verliert. Im Osten steigt das Donaubecken zur Hochebene Dobrudscha an. Im S\u00fcden der Donau liegt das durch geographische Geschlossenheit gepr\u00e4gte bulgarische Plateau, das zur Donau leicht abf\u00e4llt und ein steiles Ufer bildet. Im unteren Bereich des Stromes wird das Donaubecken im Norden durch die H\u00e4nge des Moldauplateaus und im S\u00fcden durch die Dobrudscha verengt. Im weiteren Verlauf \u00f6ffnet sich das Becken zu einem sumpfigen Delta, das von einem dichten Netz von Nebenarmen und Seen durchsetzt ist. Hier erstrecken sich gro\u00dfe D\u00fcnen, die sich zum Meer hin zur\u00fcckziehen und Sandb\u00e4nke bilden.<\/p>\n<p align=\"justify\">Auf Grund seines Tals, seines Strombettes und seiner Wasserf\u00fchrung ist die untere Donau ein typischer Flachlandfluss. Das Stromtal ist breit: bis zur Stadt Turnu M\u0103gurele (km 597) 7 &#8211; 10 km, stromab bis zum Delta 8 &#8211; 20 km. Die gr\u00f6\u00dfte Breite betr\u00e4gt 28 km (unterhalb der Stadt H\u00eer\u015fova) (km 253), die geringste Breite 3 &#8211; 4 km (in der N\u00e4he der St\u00e4dte Svistov (km 555) und Giurgiu (km 493) sowie der Ortschaft Orlovka (km 105,3)). Das rechte Donauufer ist hoch, das linke flach. Das Strombett ist zumeist wenig gewunden, die Kr\u00fcmmungen sind sanft, und die geradlinigen Strecken haben eine beachtliche L\u00e4nge.<\/p>\n<p align=\"justify\">In seinem gesamten Verlauf verzweigt sich das Strombett in zahlreiche Nebenarme, die eine Vielzahl von Inseln bilden. Diese Nebenarme sind nicht durch Wasserbauwerke verschlossen und sind somit gr\u00f6\u00dftenteils als Flie\u00dfgew\u00e4sser zu bezeichnen. Die Seitenarmbildung ist zwischen den St\u00e4dten Silistra (km 376) und Br\u00e4ila (km 179) sowie im Bereich des Zusammenflusses der Arme Chilia und Sf. Gheorghe am st\u00e4rksten ausgepr\u00e4gt.<\/p>\n<p align=\"justify\">Am Kap Ismail (km 79,63) beginnt das Delta; das Hauptstrombett der Donau verzweigt sich in zwei Arme, Chilia und Tulcea.<\/p>\n<p align=\"justify\">Von der Verzweigung bis km 76 (die Kilometer werden ab der Einm\u00fcndung des Arms in Richtung Kap Ismail gez\u00e4hlt) flie\u00dft die Chilia gr\u00f6\u00dftenteils zwischen flachen Ufern in gro\u00dfen B\u00f6gen zun\u00e4chst nach Nordosten, dann S\u00fcdosten und schlie\u00dflich in der N\u00e4he von Vilkovo nach Osten. Bis Pardina flie\u00dft der Arm in einem Bett, aber weiter bis Kilia teilt er sich in drei Unterarme auf &#8211; Chilia, Srednij und Tataru (Ivane\u015fti) &#8211; und bildet ein verschlungenes Netz, das sich letztendlich wieder in einem Bett zusammenfindet.<\/p>\n<p align=\"justify\">Zwischen dem km 38 und der Ortschaft Pereprava teilt sich der Chilia-Arm erneut in die Nebenarme Babina, Tschernovka, Prjamoj und Solomonov. Unterhalb von Vilkovo m\u00fcndet der Chilia-Arm in mehreren Nebenarmen ins Schwarze Meer, die wichtigsten darunter sind die Arme Otschakovskij und Staro-Stambulskij.<\/p>\n<p align=\"justify\">Der Seitenarm Tulcea ist zwischen 200 m (sm 42,5) und 550 m (sm 41) breit. Er ist sehr gewunden mit zum Teil, insbesondere im Raum Tulcea, scharfen Kurven; er erstreckt sich bis zum Kap Sf. Gheorghe (km 62,97) und durchflie\u00dft ein zumeist ebenes Gel\u00e4nde, ausgenommen im Bereich der Seemeilen 39 &#8211; 38, wo sich von rechts die Ausl\u00e4ufer der Dobrudscha n\u00e4hern, auf denen die Stadt Tulcea (km 71,3) gelegen ist.<\/p>\n<p align=\"justify\">Am Kap Sf. Gheorghe (sm 34) teilt sich der Arm Tulcea in die Nebenarme Sulina (links) und Sf. Gheorghe (rechts).Der Arm Sulina ist 34 Seemeilen (63 km) lang und hat flache, gr\u00f6\u00dftenteils steinige Ufer. Die Breite von durchschnittlich 120 m ist nahezu gleichbleibend, da die meisten Nebenarme abgetrennt und scharfe Kurven mit Durchstichen begradigt wurden.<\/p>\n<p align=\"justify\">An der M\u00fcndung dieses Armes liegt der Hafen von Sulina (km 0). Der Zugang zum Meer erfolgt durch einen von einer S\u00fcd- und einer Nordmole eingefassten Kanal, der von der M\u00fcndung des Arms von Sulina bis zum Meer reicht. Der Kanal verl\u00e4uft zun\u00e4chst nach Osten und biegt dann langsam nach S\u00fcdosten ab.<\/p>\n<p align=\"justify\">Das Hauptfahrwasser der Donau verl\u00e4uft \u00fcber den Arm von Sulina, der durch wasserbautechnische Ma\u00dfnahmen zu einem fast geradlinigen und f\u00fcr Seeschiffe befahrbaren Kanal wurde.<\/p>\n<p align=\"justify\">Auf Grund der Kurvigkeit des Bettes schwankt die Breite sehr stark, so dass sich die charakteristische mittlere Breite auf den einzelnen Abschnitten wie folgt darstellt:<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">Drobeta Turnu-Severin &#8211; Calafat (km 931 &#8211; 795)<\/td>\n<td valign=\"top\">800 m<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">Calafat &#8211; Svistov (km 795 &#8211; 555)<\/td>\n<td valign=\"top\">800 m<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">Svistov &#8211; Silistra (km 555 &#8211; 376<\/td>\n<td valign=\"top\">800 m<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">Silistra &#8211; H\u00eer\u015fova (km 376 &#8211; 253)<\/td>\n<td valign=\"top\">560 m<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">H\u00eer\u015fova &#8211; Br\u0103ila (km 253 &#8211; 170<\/td>\n<td valign=\"top\">400 m<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">Br\u0103ila &#8211; Kap Ismail (km 170 &#8211; 79,63<\/td>\n<td valign=\"top\">900 m<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">Tulcea-Arm (km 79,63 &#8211; 62,97)<\/td>\n<td valign=\"top\">350 m<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">Sulina-Arm (km 62,97 &#8211; 0)<\/td>\n<td valign=\"top\">120 m<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p align=\"justify\">Auch die Tiefe ist unterschiedlich und sinkt bei Niedrigwasser auf 15 dm \u00fcber den Furten.<\/p>\n<p align=\"justify\">Durch Einstauung der untern Donau zwischen Prahovo-Turnu-Severin wurde ein gestauter Abschnitt mit einer Mindesttiefe von 35 dm erreicht.<\/p>\n<p align=\"justify\">Vor der Durchf\u00fchrung von Wasserbauma\u00dfnahmen verteilte sich das Wasseraufkommen der Donau auf die Arme Chilia, Sulina und Sf. Gheorghe wie folgt: 62%, 8% und 30%.<\/p>\n<p align=\"justify\">Durch wasserbauliche Ma\u00dfnahmen sollten Seeschiffe \u00fcber die Arme von Sulina und Tulcea die Donau befahren k\u00f6nnen. Am bergseitigen Beginn des Armes von Tulcea, am Kap Ismail, wurde ein 430 m langer Steindamm errichtet. Der Arm von Sulina wurde durch 10 Durchstiche begradigt und von 84,87 auf 62,97 km (21,9 km) verk\u00fcrzt; es wurden Buhnen gebaut und B\u00f6schungen mit Steinmauern befestigt. Au\u00dferdem wurden an der M\u00fcndung des Armes von Sulina die Nord- und die S\u00fcdmole gebaut, die sich auf Grund der st\u00e4ndigen Anlandungen zum Meer hin verl\u00e4ngern. Die Molen sind je 7932 m lang (Stand 1983).<\/p>\n<p align=\"justify\">Wasserbauliche Ma\u00dfnahmen und Baggerungen werden jedes Jahr durchgef\u00fchrt, um in den kritischen Bereichen, insbesondere im direkten M\u00fcndungsbereich eine Tiefe von 24 Fu\u00df beizubehalten. Dadurch k\u00f6nnen normale Schifffahrtsbedingungen gew\u00e4hrleistet werden, bei denen Schiffe mit einem Tiefgang von 24 Fu\u00df die Donau vom Meer bis zur Stadt Br\u0103ila hinauffahren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Str\u00f6mungsgeschwindigkeit schwankt zwischen 6,3 km\/h bei HSW und 2 km\/h (Br\u0103ila &#8211; Sulina) bei RNW.<\/p>\n<p align=\"justify\"><a name=\"Hydrometeorologische\"><\/a><strong>Hydrometeorologische Betrachtung<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Das Klima<\/strong> &#8211; Das Donaubecken liegt in der gem\u00e4\u00dfigten Zone. Auf Grund der Besonderheiten des Reliefs des Donaubeckens finden sich im gesamten Stromverlauf sehr unterschiedliche Klimazonen. In den Gebirgsregionen ist zum Beispiel der Sommer wesentlich k\u00fcrzer und weniger hei\u00df als im Flachland, wo hingegen 4-5 mal weniger Niederschl\u00e4ge als in den h\u00f6heren Lagen festzustellen sind. In den Flusst\u00e4lern ist durch die hohe Lufttemperatur und die geringen Niederschlagsmengen Trockenheit bedingt.<\/p>\n<p align=\"justify\">Hinsichtlich des Klimas kann das Donaubecken in drei Bereiche unterteilt werden:<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Das Becken der oberen Donau<\/em> ist durch ein relativ rauhes Klima gekennzeichnet. Die Winter dauern in der Regel drei Monate (Dezember &#8211; Februar). Die Durchschnittstemperatur im Januar betr\u00e4gt in der Ebene -0,8\u00ba bis -3\u00ba C, in H\u00f6henlagen -6\u00ba bis -13\u00b0 C. Bisweilen sinken die Temperaturen bis auf -20\u00b0 C, in engen T\u00e4lern sinkt die Nachttemperatur in einigen Jahren bis auf -30\u00b0 C. Die Sommer sind hei\u00df. Im Juli liegt die Durchschnittstemperatur zwischen 17\u00b0 und 20\u00b0 C; die H\u00f6chsttemperatur bei 36\u00b0 bis 38\u00b0 C. In den Gebirgsregionen sinkt die Temperatur um 0,5\u00b0 bis 0,6\u00b0 C je 100 H\u00f6henmeter.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Das Becken der mittleren Donau<\/em> ist durch trockenes kontinentales Klima gekennzeichnet. Die Sommer dauern 4 1\/2 &#8211; 5 Monate. Die Durchschnittstemperatur im Juli betr\u00e4gt 20\u00b0 &#8211; 23\u00b0 C, die H\u00f6chsttemperatur erreicht 39\u00b0 C, was in Verbindung mit geringer Luftfeuchtigkeit und geringen Niederschlagen Bedingungen schafft, die zu Trockenheiten f\u00fchren. Die Winter dauern 1 1\/2 &#8211; 2 Monate. Im Januar liegt die Durchschnittstemperatur im Flachland bei -0,3\u00b0 bis -2\u00b0 C, die Tiefsttemperatur bei -30\u00b0 C: im Bergland liegt die Durchschnittstemperatur bei -5\u00b0 bis -9\u00b0 C, die Tiefsttemperatur bei -34\u00b0 C.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Das Becken der unteren Donau<\/em> ist durch ein noch trockeneres Kontinentalklima mit sehr hei\u00dfen Sommern und kalten Wintern gekennzeichnet. Die Durchschnittstemperatur im Januar liegt bei -2\u00b0 bis -6\u00b0 C, die Tiefsttemperatur erreicht -30\u00b0 bis -35\u00b0 C. Im Sommer unterliegt die Lufttemperatur t\u00e4glichen Schwankungen von bis zu 15\u00b0 &#8211; 20\u00b0 C. Im Juli betr\u00e4gt die Durchschnittstemperatur 20\u00b0 &#8211; 30\u00b0 C, die H\u00f6chsttemperatur liegt bei 40\u00b0 &#8211; 42\u00b0 C.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Windverh\u00e4ltnisse<\/strong> &#8211; Im Donaubecken hat die Ausrichtung der T\u00e4ler und der Gebirgskuppen gro\u00dfen Einfluss auf die Windverh\u00e4ltnisse. Am Oberlauf der Donau kommen die Winde w\u00e4hrend der kalten Jahreszeit vorherrschend aus West und Nordwest, am Mittellauf hingegen aus Ost und S\u00fcdost, w\u00e4hrend am Unterlauf Winde aus Nord und Ost \u00fcberwiegen. In der warmen Jahreszeit ist die vorherrschende Windrichtung konstanter; die Winde kommen in der Regel aus West. Im Donaubecken sind zudem lokale Winde im 24-Stunden-Rhythmus zu beobachten, z. B. Berg-\/Talwinde, See-\/Landwinde, die F\u00f6hnwinde, \u201enemere&#8221; und \u201ekosava&#8221;, die \u00f6rtlich eine gro\u00dfe St\u00e4rke erreichen k\u00f6nnen. Im allgemeinen \u00fcberwiegen im Donaubecken schwache Winde (1 &#8211; 4 m\/s) und ruhiges Wetter. Nur 1 &#8211; 5 % der Winde erreichen eine Geschwindigkeit von \u00fcber 10-15 m\/s. Die st\u00e4rksten Winde treten im Winter auf.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Nebelvorkommen und Sichtverh\u00e4ltnisse<\/strong> &#8211; Nebel tritt im Donaubecken sehr unregelm\u00e4\u00dfig auf. Die gr\u00f6\u00dfte Anzahl nebliger Tage ist in den Gebirgsregionen festzustellen. Nebel bildet sich meistens in den T\u00e4lern und Sumpfgebieten. An der unteren Donau tritt Nebel am h\u00e4ufigsten in der kalten Jahreszeit auf. Dort liegt das Jahresmittel an Nebeltagen bei 50 &#8211; 60, an der mittleren Donau ist es halb so gro\u00df. Die am h\u00e4ufigsten im Fr\u00fchjahr und Herbst in den Morgenstunden auftretenden Nebel l\u00f6sen sich in der ersten Tagesh\u00e4lfte auf.<\/p>\n<p align=\"justify\">Im Donaubecken k\u00f6nnen die Sichtverh\u00e4ltnisse vor allem durch Nebel, starken Regen, Staub- und Schneest\u00fcrme beeintr\u00e4chtigt werden. Im Flachland betr\u00e4gt die Sichtweite durchschnittlich 10 km, w\u00e4hrend der kalten Jahreszeit etwas weniger.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Niederschl\u00e4ge<\/strong> &#8211; Die Niederschl\u00e4ge sind regional unterschiedlich. Die Niederschlagsmenge steigt mit zunehmender H\u00f6henlage. Die Jahresdurchschnittsmenge liegt bei 500 &#8211; 600 mm im Flachland, bei 1000 &#8211; 2000 mm in den Karpaten und bei 1800 &#8211; 2500 mm und mehr in den Alpen. Die Anzahl der Tage mit Niederschl\u00e4gen bewegt sich zwischen 70 im Flachland und 220 im Bergland. Die geringsten Niederschlagsmengen fallen in der Region vor der Donaum\u00fcndung, wo es Jahre mit absolut niederschlagsfreien Sommern gab. In der warmen Jahreszeit treten im Donaubecken zum Teil sehr starke Niederschl\u00e4ge auf. Die geringsten Niederschl\u00e4ge sind im Herbst und Winter zu verzeichnen, mit Ausnahme der Dinarischen Alpen, wo die geringsten Mengen im Sommer fallen. Die meisten Niederschl\u00e4ge fallen im Sommer (in den Dinarischen Alpen im Winter).<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Einzugsgebiet und hydrographisches Netz<\/strong> &#8211; Das Donaubecken hat eine asymmetrische Form. 56% des Einzugsgebiets umfasst linksseitige und 44% rechtsseitige Zufl\u00fcsse. Am Oberlauf der Donau vergr\u00f6\u00dfern kleine Fl\u00fcsse und B\u00e4che das Einzugsgebiet. Unmittelbar oberhalb der Iller-M\u00fcndung (km 2588) betr\u00e4gt die Fl\u00e4che 5384 km2, unmittelbar unterhalb der Einm\u00fcndung 7530 km2; unmittelbar oberhalb der M\u00fcndung des Inn (km 2225) umfasst das Einzugsgebiet 50.570 km2 und unmittelbar unterhalb 76.605 km2. In Orsova (km 995) umfasst es 576.000 km2. Insgesamt umfasst das Einzugsgebiet der Donau 817.000 km2.<\/p>\n<p align=\"justify\">Mit insgesamt 120 Zufl\u00fcssen, von denen 34 schiffbar sind, weist die Donau ein dichtes hydrographisches Netz auf.<\/p>\n<p align=\"justify\"><a name=\"Zuflusse\"><\/a><strong>Die wichtigsten Zufl\u00fcsse der Donau<\/strong><\/p>\n<div align=\"justify\">\n<table border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td rowspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"left\"><strong>Nr.<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td rowspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"63\">\n<p align=\"left\"><strong>Fluss<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"116\"><strong>m\u00fcndet in die Donau<\/strong><\/td>\n<td rowspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"88\"><strong>durchquerte L\u00e4nder<\/strong><\/p>\n<p><strong>(ab der Quelle)<\/strong><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"149\">\n<p align=\"center\"><strong>L\u00e4nge, km<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td rowspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"56\">\n<p align=\"center\"><strong>Fl\u00e4che des Beckens,<\/strong><\/p>\n<p align=\"center\"><strong>Tsd. km2<\/strong><\/p>\n<p align=\"center\">\n<\/td>\n<td rowspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\"><strong>Mittlerer Abfluss, m3\/s<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td rowspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"56\">\n<p align=\"center\"><strong>Jahresabfluss, km3<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"50\">\n<p align=\"left\"><strong>am linken (l) \/ rechten (r) Ufer<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">\n<p align=\"center\"><strong>Strom-kilometer<\/strong><\/p>\n<p align=\"center\">\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"73\"><strong>Gesamt-l\u00e4nge,<\/strong><\/p>\n<p><strong>km<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\"><strong>davon schiffbar<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"left\">1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"63\">\n<p align=\"left\">Lech<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50\">\n<p align=\"left\">r<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">\n<p align=\"left\">&#8230;<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\">\u00d6sterreich<\/p>\n<p>Deutschland<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"73\">265<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">unterhalb von F\u00fcssen<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">4,1<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">120<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">3,78<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"left\">2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"63\">\n<p align=\"left\">Isar<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50\">\n<p align=\"left\">r<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">2281,7<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\">Deutschland<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"73\">283<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">zum gro\u00dfen Teil<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">9,0<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">185<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">5,83<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"left\">3<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"63\">\n<p align=\"left\">Inn<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50\">\n<p align=\"left\">r<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">2225,2<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\">Schweiz<\/p>\n<p>\u00d6sterreich<\/p>\n<p>Deutschland<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"73\">525<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">unterhalb der M\u00fcndung d. Salzach<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">26,1<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">800<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">25,23<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"left\">4<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"63\">\n<p align=\"left\">Enns<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50\">\n<p align=\"left\">r<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">2111,8<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\">\u00d6sterreich<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"73\">349<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">am unteren Lauf<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">6,1<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">210<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">6,62<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"left\">5<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"63\">\n<p align=\"left\">Morava<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50\">\n<p align=\"left\">l<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">1880,3<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"94\">Tschechien<\/p>\n<p>Slowakei<\/p>\n<p>\u00d6sterreich<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"67\">329<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">unterhalb von Godonin<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">38,9<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">120<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"57\">3,78<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"left\">6<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"63\">\n<p align=\"left\">Raab<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50\">\n<p align=\"left\">r<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">1794,0<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"94\">\u00d6sterreich<\/p>\n<p>Ungarn<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"67\">398<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">unterhalb von K\u00f6rmend<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">14,7<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">70<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"57\">2,21<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"left\">7<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"63\">\n<p align=\"left\">V\u00e1h<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50\">\n<p align=\"left\">l<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">1765,8<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"94\">Slowakei<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"67\">402<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">unterhalb von Sered<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">19,7<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">152<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"57\">4,79<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"left\">8<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"63\">\n<p align=\"left\">Hron<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50\">\n<p align=\"left\">l<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">1716,0<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"94\">Slowakei<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"67\">289<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"center\">&#8211;<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">5,5<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">56<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"57\">1,77<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"left\">9<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"63\">\n<p align=\"left\">Eipel<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50\">\n<p align=\"left\">l<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">1708,2<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"94\">Slowakei<\/p>\n<p>Ungarn<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"67\">233<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"center\">&#8211;<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">5,2<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">25<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"57\">0,79<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"left\">10<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"63\">\n<p align=\"left\">Drau<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50\">\n<p align=\"left\">r<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">1382,5<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"94\">Italien<\/p>\n<p>\u00d6sterreich<\/p>\n<p>Slowenien<\/p>\n<p>Ungarn<\/p>\n<p>Kroatien<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"67\">720<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"center\">610 km unterhalb von Villach<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">40,4<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">610<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"57\">19,24<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"left\">11<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"63\">\n<p align=\"left\">Thei\u00df<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50\">\n<p align=\"left\">l<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">1214,5<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"94\">Rum\u00e4nien<\/p>\n<p>Ukraine<\/p>\n<p>Slowakei<\/p>\n<p>Ungarn<\/p>\n<p>Serbien<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"67\">966<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"center\">unterhalb von Tisza-kar\u00e1d<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">157,0<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">810<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"57\">25,54<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"left\">12<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"63\">\n<p align=\"left\">Save<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50\">\n<p align=\"left\">r<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">\n<p align=\"left\">1170,0<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"94\">Slowenien<\/p>\n<p>Kroatien<\/p>\n<p>Bosnien-Herzegowina<\/p>\n<p>Serbien<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"67\">940<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"center\">583 km unterhalb von Sisak<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">95,7<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">1670<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"57\">52,67<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"left\">13<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"63\">\n<p align=\"left\">V. Morava<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50\">\n<p align=\"left\">r<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">\n<p align=\"left\">1104,5<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"94\">Serbien<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"67\">563<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"center\">&#8211;<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">38,0<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">260<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"57\">8,20<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"left\">14<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"63\">\n<p align=\"left\">Timok<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50\">\n<p align=\"left\">r<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">\n<p align=\"left\">845,7<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"94\">Serbien<\/p>\n<p>Bulgarien<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"67\">189<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"center\">&#8211;<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">4,7<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">40<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"57\">1,26<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"left\">15<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"63\">\n<p align=\"left\">Jiu<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50\">\n<p align=\"left\">l<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">\n<p align=\"left\">691,6<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"94\">Rum\u00e4nien<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"67\">339<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"center\">&#8211;<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">10,6<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">88<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"57\">2,78<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"left\">16<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"63\">\n<p align=\"left\">Isk\u0103r<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50\">\n<p align=\"left\">r<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">\n<p align=\"left\">637,0<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"94\">Bulgarien<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"67\">360<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">&#8211;<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">8,5<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">54<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"57\">1,70<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"left\">17<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"63\">\n<p align=\"left\">Olt<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50\">\n<p align=\"left\">l<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">\n<p align=\"left\">600,6<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"94\">\n<p align=\"left\">Rum\u00e4nien<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"67\">\n<p align=\"left\">615<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"left\">unterhalb von Slatina<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">\n<p align=\"left\">24,05<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"left\">175<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"57\">\n<p align=\"left\">5,52<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"left\">18<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"63\">\n<p align=\"left\">Jantra<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50\">\n<p align=\"left\">r<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">\n<p align=\"left\">536,7<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"94\">Bulgarien<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"67\">\n<p align=\"left\">585<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"left\">&#8211;<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">\n<p align=\"left\">7,9<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"left\">40<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"57\">\n<p align=\"left\">1,26<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"left\">19<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"63\">\n<p align=\"left\">Arge\u015f<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50\">\n<p align=\"left\">l<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">\n<p align=\"left\">432,0<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"94\">Rum\u00e4nien<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"67\">\n<p align=\"left\">350<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"left\">&#8211;<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">\n<p align=\"left\">12,55<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"left\">63<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"57\">\n<p align=\"left\">2,18<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"left\">20<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"63\">\n<p align=\"left\">Ialomi\u0163a<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50\">\n<p align=\"left\">l<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">\n<p align=\"left\">231,1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"94\">Rum\u00e4nien<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"67\">\n<p align=\"left\">417<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"left\">&#8211;<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">\n<p align=\"left\">10,35<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"left\">45,5<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"57\">\n<p align=\"left\">1,43<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"left\">21<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"63\">\n<p align=\"left\">Siret<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50\">\n<p align=\"left\">l<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">\n<p align=\"left\">155,1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"94\">Ukraine<\/p>\n<p>Rum\u00e4nien<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"67\">\n<p align=\"left\">726<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"left\">unterhalb der M\u00fcndung d. B\u0103rlad<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">\n<p align=\"left\">45,0<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"left\">230<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"57\">\n<p align=\"left\">7,26<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"left\">22<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"63\">\n<p align=\"left\">Pruth<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50\">\n<p align=\"left\">l<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">\n<p align=\"left\">134,1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"94\">Ukraine<\/p>\n<p>Moldau<\/p>\n<p>Rum\u00e4nien<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"67\">\n<p align=\"left\">967<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p align=\"left\">85<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"56\">\n<p align=\"left\">27,5<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"left\">105<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"57\">\n<p align=\"left\">3,31<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p align=\"justify\"><strong>Speisung des Stroms und Wasserf\u00fchrung<\/strong> &#8211; Die Donau wird durch die Schneeschmelze der Hochgebirge, durch atmosph\u00e4rische Niederschl\u00e4ge und durch Grundwasser gespeist. \u00dcber den gesamten Donauverlauf kommt Wasser aus den Zufl\u00fcssen hinzu, die ihrerseits wieder unterschiedlich gespeist werden. Die obere Donau wird in erster Linie, insbesondere im Sommer, durch die Schneeschmelze der Alpen sowie durch atmosph\u00e4rische Niederschl\u00e4ge gespeist. Die Zufl\u00fcsse der mittleren Donau bringen Wasser aus der Fr\u00fchjahrsschneeschmelze der Karpaten (Thei\u00df) und aus den Niederschl\u00e4gen im Sommer. In der trockenen Zeit im Herbst sowie im Winter wird die mittlere Donau durch das Grundwasser gespeist.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Die untere Donau<\/em> ist im Prinzip ein Durchgangsbereich f\u00fcr die Wassermassen aus dem oberen Bereich, die teils durch die Schneeschmelze in den Karpaten, teils durch die atmosph\u00e4rischen Niederschl\u00e4ge verst\u00e4rkt werden. Wie an der mittleren Donau tr\u00e4gt auch hier das Grundwasser im Herbst und Winter zur Speisung des Stromes bei.<\/p>\n<p align=\"justify\">Diese Besonderheiten der Wasserversorgung der Donau bedingen auch die Wasserf\u00fchrung.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Der Oberlauf der Donau<\/em> ist gekennzeichnet durch abrupte \u00c4nderungen des Wasserstands mit H\u00f6chstst\u00e4nden im Sommer und Tiefstst\u00e4nden im Winter.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>An der mittleren Donau<\/em> verteilen sich die von Berg kommenden Hochwasser und sind ausgeglichener. Thei\u00df und Save \u00e4ndern in gewissem Ma\u00dfe die Wasserf\u00fchrung der Donau. Sie bringen weitere starke Hochwasser, insbesondere auf Grund der Regenf\u00e4lle in den Dinarischen Alpen und des anhaltenden Zuflusses von Fr\u00fchjahrsschmelzwasser aus den Karpaten.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Die untere Donau<\/em> ist durch m\u00e4\u00dfige Wasserstandschwankungen gekennzeichnet, die durch die Entwicklung der Hochwasserwellen aus Ober- und Mittellauf bestimmt werden.<\/p>\n<p align=\"justify\">Auch wenn das Jahreshochwasser jederzeit auftreten kann, wird es an der oberen und mittleren Donau am h\u00e4ufigsten im Sommer und an der unteren Donau im Fr\u00fchjahr verzeichnet.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die niedrigsten Wasserst\u00e4nde des Jahres sind in dem Zeitraum festzustellen, in dem die Donau haupts\u00e4chlich vom Grundwasser gespeist wird, im allgemeinen im Herbst oder Winter.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Pegelst\u00e4nde bewegen sich im Gesamtverlauf des Stromes innerhalb einer gro\u00dfen Bandbreite. In den engen Gebirgsregionen erreichen sie 10 m. \u00c4hnliche Werte sind auch an den Stellen zu beobachten, wo sich Eisbarren bilden.<\/p>\n<p align=\"justify\">In Flachlandbereichen mit breitem Hauptbett betr\u00e4gt die Pegelamplitude 3 &#8211; 5 m; zur Donaum\u00fcndung hin nimmt sie bis auf 1 &#8211; 1,5 m ab.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Lufttemperatur<\/strong> &#8211; Die Temperaturentwicklung im Donaubecken h\u00e4ngt insbesondere von der Art der atmosph\u00e4rischen Zirkulation und den Besonderheiten des Reliefs ab. Die geografische Breite hat somit nur einen zweitrangigen Einfluss.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Wassertemperatur<\/strong> &#8211; Die Wassertemperatur der Donau ist von der Quelle bis zur M\u00fcndung jahreszeit- und ortsbedingt und ist an keiner Stelle konstant. Dies ist in erster Linie auf die umgebende Lufttemperatur, die Sonneneinstrahlung und die Wassertemperatur der Zufl\u00fcsse zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Wassertemperatur \u00e4ndert sich infolge der \u00c4nderung der Lufttemperatur, aber aufgrund des gro\u00dfen thermischen Speicherverm\u00f6gens des Wassers ist die Lufttemperatur in der ersten H\u00e4lfte der eisfreien Zeit im allgemeinen h\u00f6her, in der zweiten H\u00e4lfte dagegen niedriger als die Wassertemperatur. Die Jahresdurchschnittstemperaturen des Donauwassers sind immer h\u00f6her als die mittleren j\u00e4hrlichen Lufttemperaturen im Donaubecken, da die Wassertemperatur im Winter nicht unter Null sinkt, w\u00e4hrend die Lufttemperatur im gleichen Zeitraum Werte unter Null erreicht.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die h\u00f6chste Wassertemperatur in der Donau wird im Juli und August gemessen, im Durchschnitt 18 bis 19\u00ba C an der oberen und 24 bis 26\u00b0 C an der unteren Donau.<\/p>\n<p align=\"justify\">Sowohl Luft- als auch Wassertemperatur nehmen mit dem Verlauf des Stromes zu, wenngleich die Temperatur des Wassers sich weniger stark ver\u00e4ndert als die der Luft.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Eisverh\u00e4ltnisse<\/strong> &#8211; Ein besonderes Merkmal der Eisverh\u00e4ltnisse auf der Donau ist die extreme Unbest\u00e4ndigkeit der Eisperioden und deren unregelm\u00e4\u00dfiges Auftreten. In manchen Jahren war an keiner Stelle oder nur an bestimmten Stellen Eisgang zu beobachten. Die Vereisungswahrscheinlichkeit schwankt zwischen 70 und 90 %.<\/p>\n<p align=\"justify\">Eisbildung kann an der oberen und mittleren Donau zwischen Anfang Dezember und Ende Februar beobachtet werden. Die Eisschmelze kann am Oberlauf von Ende Dezember bis Mitte M\u00e4rz, am Mittel- und Unterlauf von Anfang Januar bis Ende M\u00e4rz auftreten.<\/p>\n<p align=\"justify\">Ein Eisstand wird nicht jedes Jahr beobachtet. Mit geringster Wahrscheinlichkeit (5 &#8211; 30 %) friert der Strom am Oberlauf zu. In dieser Region kommt es h\u00e4ufig zu mehrmaligem Zufrieren und Eisbruch w\u00e4hrend eines Winters. An der mittleren Donau erh\u00f6ht sich die Wahrscheinlichkeit des Zufrierens auf 25 &#8211; 50 %, an der unteren Donau auf 40 &#8211; 75 %. In diesen Regionen sind mehrmaliges Zufrieren und mehrmaliger Eisbruch innerhalb eines Winters selten.<\/p>\n<p align=\"justify\">Das Eistreiben im Fr\u00fchjahr und Herbst geht mit einer Anh\u00e4ufung von Eisschollen am Ufer sowie der Bildung von Treibeis und Eispfropfen einher, die oftmals ein abruptes Ansteigen des Wasserstands ausl\u00f6sen und zur \u00dcberschwemmung der Uferregionen und der Zerst\u00f6rung von Deichen und Hafenanlagen f\u00fchren.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die eisfreie Zeit betr\u00e4gt an der oberen und mittleren Donau im Durchschnitt 345 Tage, an der unteren Donau 330 Tage. Die k\u00fcrzeste eisfreie Zeit wurde 1947 auf dem gr\u00f6\u00dften Teil der mittleren Donau festgestellt; sie betrug 275 Tage.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Physikalisch-geografische Beschreibung Hydrometeorologische Betrachtung Die wichtigsten Zufl\u00fcsse der Donau Die Donau ist der gr\u00f6\u00dfte Strom Mittel- und S\u00fcdosteuropas und m\u00fcndet<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":37,"menu_order":2,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"class_list":["post-540","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.danubecommission.org\/dc\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/540","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.danubecommission.org\/dc\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.danubecommission.org\/dc\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danubecommission.org\/dc\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danubecommission.org\/dc\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=540"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.danubecommission.org\/dc\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/540\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danubecommission.org\/dc\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/37"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.danubecommission.org\/dc\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=540"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}